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?!? Neue EP, aktuelle Besetzung, steinalte Songs von 1979 / 80? Was wollen uns die Herren Musiker damit sagen? Dass sie für Innovationen einfach zu alt sind? Nun, zwar nicht alle von ihnen, denn da ging die Besetzungswechselsense ja schon in den 80ern gut um, aber sie sind natürlich die TYGERS und müssen einfach das spielen, was man sich von ihnen wünscht. Heavy Metal und Hardrock! Zur 30 Jahres Feier ihres Debütalbums (Sch..., Gesundheit, ist das lange her) kriegen wir fünf ihrer alten Hits in neuem Gewand mit neuem Sänger um die Ohren gekloppt, Robb Weir will zeigen, dass er es auch mit grauen Haaren noch kann und seine Band zieht mit. Der aktuelle Sänger hat eine helle, melodische Stimme mit viel bodenständiger Power, die man sich gut auf "Spellbound", "Crazy nights" und "The cage" vorstellen könnte, also auf "Spellbound" und "Crazy nights" (wie er eindrucksvoll auf dem KEEP IT TRUE 2010 unter Beweis stellen konnte), die aber gerade den Jess Cox Stücken des Debüts völllig neue Dimensionen verleiht, einfach nur durch mehr melodische Dynamik. Extrem cool! Grundsätzlich sind die Strukture der Klassiker gleichgeblieben, die Gitarrenläufe, die Art der Interpretation. Der Sound ist anständig, jedoch immer natürlich mit Feeling. Ja, die TYGERS können es auch oder gerade in der aktuellen Besetzung noch und die letzte bärenstarke Scheibe stellt das doch bereits klar. Mehr von sowas, das macht schon Spaß, selbst für alte Fans, welche bereits das Original vom Debütalbum besitzen.
Sir Lord Doom
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