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Auch über dreissig Jahre nach der Bandgründung hat sich diese spanische Truppe ihre Hörner noch bewahrt, um jeden gottverdammten Trendtorrero damit in Grund und Boden zu spießen. Damit möchte ich Euch schon vorgewarnt haben, denn ZARPA sind mit ihrem soundsovielten Album zurück und haben erneut einen Klassiker des spanischen Heavy Metals gezaubert, wo andere alte Säcke aus England oder Deutschland es echt schwer haben, noch halbwegs gutes Material zustande zu bringen. ZARPA machen das schon, auf die ihnen gegebene unnachahmliche Art und Weise. Gitarrenriff an Gitarrenriff, dazu charismatischer, rauer, aber immer melodiefreundlicher Gesang von einem echten Kerl, natürlich in der Muttersprache (Englisch wäre auch zu uncool), treibende Rhythmen, zwischendrin ein wenig Besinnlichkeit mit emotional höchst exaltierten Harmonien und auch einmal hymnisches Mid Tempo. ZARPA sind HEAVY METAL, beides ganz groß geschrieben. Die Gitarren knarzen und sägen hervorragend, werden von wundervollen Soli begleitet. Eure Seelen sollen brennen, wenn Ihr Euch das hier anhört. ZARPA werden natürlich immer rauer bleiben als eine Band wie TIERRA SANTA, aber genau das macht sie auch aus. Ihr Hymnenfaktor schießt sich gern in grandiose Höhen. Das sind Songs, die sich Euch rasch in den Solarplexus einbrennen und dort Eure Schwingungsanzahl kräftig hochschrauben. Hymnen, Hits, endlich mal Songs mit Wiedererkennungswert, die sich an sämtlichen Modeerscheinungen seit 1980 geschickt vorbeispielen. Einfach METAL! Und HEAVY! Ich bin begeistert! Lang mögen ZARPA rocken!
Sir Lord Doom
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